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Deutschland beschließt  einen Einreisestopp  für alle „non-essential travels“

EINREISESTOPP

EINREISESTOPP, © Colourbox

19.03.2020 - Artikel

Gemäß der Entscheidung der Staats- und Regierungschefs der EU und der assoziierten Staaten zur Eindämmung von COVID-19 bzw. der weiteren Verbreitung des Corona-Virus hat die Bundesregierung  einen Einreisestopp zunächst von 30 Tagen für alle „non-essential travels“ aus Drittstaaten in den EU+ Raum beschlossen.

Ausdrücklich ausgenommen vom Einreisestopp sind:

  • an ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort zurückkehrende EU-Bürger (eingeschlossen britische Staatsangehörige) und der Schengen Assoziierten Staaten sowie ihre Familienangehörigen,
  • an ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort zurückkehrende Drittstaatsangehörige mit langfristigem Aufenthaltstitel (einschließlich nationaler Visa),
  • Drittstaatsangehörige mit sogenannten „essential functions“, darunter fallen laut Beschluss:
    - Gesundheitspersonal und -forscher, Pflegeberufe;
    - Grenzgänger, Transportpersonal im Warenverkehr und anderen notwendigen Bereichen (z.B. Air-Crews);
    - Diplomaten, Mitarbeiter internationaler Organisationen, militärisches Personal, humanitäre Helfer soweit in Ausübung ihrer Funktion;
    - Transitpassagiere (auch solche, die durch konsularische Hilfe ins Heimatland zurückgeführt werden);
    - Passagiere, die aufgrund zwingender familiärer Gründe reisen;
    - Personen, die internationalen Schutz benötigen, oder aus anderen humanitären Gründen.
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